BESCHWINGT BEGLEITET DURCH DAS JAHR

 

 

 
 
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Also lautet ein Beschluss:

Dass der Mensch was lernen muss. 

Nicht allein das ABC bringt 

den Menschen in die Höh.

Nicht allein im Schreiben, Lesen 

übt sich ein vernünftig Wesen. 

Nicht allein in Rechnungssachen

soll der Mensch sich Mühe machen. 

Sondern auch der Weisheit Lehren 

muss man mit Vergnügen hören.

 

Wilhelm Busch (1832-1908)

 

Im August fängt dann und wann

für Kinder ein neues Leben an.

 Süßes in Schultüten, für Gaumen und Bauch

- nicht sehr gesund!- nun, die Alten taten's früher auch. 

Die wurden dennoch oft groß und weise,

eine Schulzeit ist lang, mitunter vergnüglich und mal laut, mal leise.

 

 
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Urlaubszeit -  Ein Meer aus Lilienblättern, ein Dahlienblattschiffchen mit Malvenblattsegel, dazu ein sonniger Tag - lassen uns träumen...

 

 

 

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Pfingsten war in vielen Gegenden traditionsgemäß der Tag, an dem das Vieh zum ersten Mal auf die Weide getrieben wurde. 

Das kräftigste Tier, der sogenannte Pfingstochse, wurde festlich mit Blumen, Stroh, Bändern, Glocken und Kränzen geschmückt und in einem feierlichen Zug oder gar einer Pfingstprozession durch die Gassen des Ortes und über die Felder geführt.

 

"Geschmückt wie ein Pfingstochse" - der Spuch, hervorgegangen aus dem alten Brauch, ist heutztage wohl ehr kein Kompliment. 

 
 
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In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai feiert man auch heute noch vielerorts die Walpurgisnacht.  Eine Nacht, die mit vielen Bräuchen und noch mehr Aberglauben verbunden ist.

Als Namensgeberin der Walpurgisnacht gilt die heilige Walburga. Sie lebte im 8.Jahrhundert als Äbtissin in Bayern, wo sie auch begraben ist. Der ursprünglich aus England stammenden Nonne wurden viele Wunder zugeschrieben. Am 1. Mai war der Tag ihrer Heiligsprechung. Seit her gilt sie unter anderem als Schützerin der Ernte. 

Der Tanz in den Mai ist die moderne Form des alten Brauches, den Beginn des Mais in der Walpurgisnacht mit Tanz und Gesang zu begrüßen.

 

 

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Malvenblätter leuchten gelb im Frühlingskleid, die Taille zieren Vergissmeinnicht,

Häschen lauschen im Wiesenduft 

dem Zwitschern der Vöglein, auch Schmetterlinge fliegen, denn warm ist schon die Märzenluft.

 

 

 

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'Tränendes Herz' gab des tanzenden Katers Köpfchen,

Tradescantia war für das Blüschen da, 

violette Surfina für's Röckchen, ein kleiner Stengel für Schirmchen's Stöckchen.

Haare ganz wuslig aus Waldrebensamen,

bunt und fröhlich feiern die Damen.

Rosenmontag am 24.Februar.

 

 

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Die Vogelhochzeit ist ein Jahresbrauch bei den Sorben in der Lausitz. 

U.a. stellen die Kinder am Vorabend des 25. Januar Teller vor Türen oder Fenster, die am nächsten Morgen mit Süßem, in Form von Vögeln oder Nestern belegt sind. 

Das Lied Die Vogelhochzeit gehört zu den bekanntesten deutschen Volksliedern. Es handelt von der Vermählung einer männlichen Drossel mit einer weiblichen Amsel.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Christiane Schlüssel, Zipfelhaus -Werkstatt.